Aldo Kuonen

AK ist Aldo Kuonen
AK ist unsere Familie
AK ist unser Unternehmen

 

Er war so viel für uns: der beste Freund, unser Vorbild, unser Chef. Aber vor allem war er für uns der Inbegriff für die reine Freude am Skifahren.

Unser Vater war ein fanatischer Skifahrer. Seit seiner Kindheit in Törbel, einem hoch über Visp gelegenen Dorf im Schweizer Kanton Wallis, hegte er eine tief verwurzelte, geradezu ansteckende und unausweichliche Liebe für die Berge. Um seine Leidenschaft ausleben zu können, kehrte er dem Stadtleben den Rücken und wurde Skilehrer in St. Moritz. Später arbeitete er dann bei Rossignol und Atomic. Schon von klein auf wurden uns Geschichten erzählt über gemeinsame Erlebnisse mit Skilegenden wie Joël Gaspoz, Michaela Figini und Mike Grüningen. Allesamt berühmte Schweizer Skisportler und während seiner Zeit bei Rossignol auch Teamkollegen. Das konnten wir damals als Kinder natürlich noch nicht wissen. Für uns waren sie einfach Vaters Freunde, gehörten zur Familie. Und sie hatten die gleichen Träume wie er.

Als wir zwei Jahre alt waren, wurden wir zum ersten Mal auf Ski gestellt. An jedem Winterwochenende fuhr Vater mit uns irgendwohin zum Skifahren. Es gibt vermutlich keine Piste in der Schweiz, die wir während unseres Heranwachsens nicht im Kreis der Familie befahren hätten. Unsere Kindheit wurde vom Skifahren geprägt.

Unser Vater war ein Tüftler. Wenn er gerade mal nicht Ski fuhr, reparierte und restaurierte er alte Porsche. Der 356 war sein Lieblingsmodell. Er kannte es in- und auswendig wie seine Westentasche. Wenn uns unsere Mutter im Haus nicht finden konnte, wusste sie, dass wir mit ihm unter einem Porsche 356 lagen und ihm – mit Taschenlampe in der Hand oder im Mund – halfen, wo wir konnten.

Unser Vater hatte folglich als fanatischer Skifahrer und Tüftler zwei Seelen in einer Brust. Als die Entscheidung zur Gründung der Firma AK anstand, schien das die natürlichste Sache der Welt zu sein. Nicht nur für ihn, sondern auch für die ganze Familie. Wir hatten es kommen sehen. Seine Passion für die Pisten und seine Leidenschaft, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, führte zwangsläufig zu dieser Entwicklung. In den Jahren zuvor hatte Vater immer wieder gesagt: „Ich kann World-Cup-Ski für alle bauen“, und so entstand das Unternehmen AK aus diesem einfachen Gedanken heraus.

1997 brachten wir unsere ersten Carvingski auf den Markt: Vom “Number ONE” wurden 600 Paar produziert. Uns ist diese erste Serie noch gut im Gedächtnis: Pa kam ins Wohnzimmer, strahlte übers ganze Gesicht und hielt das erste produzierte Paar in den Armen wie ein Vater sein neugeborenes Kind.

Dann kamen 15 Jahre, in denen Pa die Firma allein durch seinen Enthusiasmus für AK weiter ausbaute. Wir haben nie Marketing betrieben, nie Anzeigen geschaltet. Pa pflegte die Ski persönlich bei den Händlern vorzustellen und gab sich grosse Mühe, selbst alle Details zu erklären und die Konstruktion zu begründen. In dem Augenblick, in dem man auf unseren Ski steht, fühlt man den Unterschied. So ging und geht Marketing auf höchst traditionelle Weise: durch sehen und glauben.

Im September 2011 wurde bei Pa ein Hirntumor diagnostiziert. In den darauf folgenden neun Monaten schwankten wir zwischen Hoffen und Bangen. Aldo starb im Juni 2012. Er war 60 Jahre alt. Für uns war das unfassbar. Wir hatten nicht nur unseren Vater verloren, sondern auch unseren besten Freund und Mentor – unser Idol.

Für uns wird seine Leidenschaft immer die Richtgrösse sein, an der wir AK messen, auch auf dem Weg der Marke in die Zukunft.

Danke, Pa, für alles.

Deine Leidenschaft ist immer bei uns.
Deine Philosophie wird uns immer begleiten.
Dein Traum lebt weiter.

Francesca and Marco Kuonen

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